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16.000 km durch Afrika

Sechzehntausend Kilometer durch Afrika Köln – Tunis – Tripoli – Murzuq – Nguigmi – Niamey – Ouagadougou – Bamako – Nouakchott – Casablanca – Ceuta – Köln. Mit zwei Defendern und zwei Discoverys ging es Anfang des Jahres auf weite Reise: 16.000 Kilometer in viereinhalb Wochen quer durch Afrika. Ein Traum jenseits der Zivilisation.

Auf dem mysteriösen Kontinent angekommen durchqueren wir traumhaft schöne aber auch extrem schwierige Wüstenlandschaften mit unterschiedlichstem Terrain. Angefangen im Erg Murzuq im Süden Libyens mit seinen zerklüfteten Dünen geht es weiter auf das Plateau de Djado – eine imposante Steinwüste im Norden von Niger. Diese überqueren wir peu à peu und erfreuen uns einmaliger Eindrücke. Der Wüstenwind hat hier imposante Denkmäler aus den Felsen geformt. Von dort aus begeben wir uns in den Erg von Bilma, wo uns gewaltige Dünen, so hoch wie man sie noch nie gesehen hat, erwarten. Diese zu überwältigen ist eine der größten Herausforderungen an Geschicklichkeit und Geduld. Malerische Kulissen in völliger Einsamkeit und ohne die geringste Spur menschlichen Daseins faszinieren uns.


Wir überwinden dieses eindrucksvolle Abenteuer und erreichen die unendliche Weite der Ténéré-Wüste, die sich flach wie ein Brett vor uns erstreckt. Mit bis zu 150 km/h können wir frei und ohne jegliche Piste durch den Sand rasen. Die Erde scheint hier grenzenlos und entvölkert zu sein – eine Menschenlose fast unheimliche Atmosphäre völliger Autonomie. Die erste Ansiedlung, N’guigmi, in der Nähe des Tchadsees, erreichen wir nach 2.700 km und 17 Tagen freier Navigation.

Die Einsamkeit hinter uns gelassen, bildet das bunte Leben Schwarzafrikas einen wunderbaren Kontrast. Wir fahren entlang der Grenze von Nigeria nach Burkina und weiter nach Mali. Durch Mauritanien bis nach Marokko und, um viele wertvolle Erfahrungen und Eindrücke reicher, zurück nach Köln. Diese Reise war wohl vorerst unsere letzte durch Libyen, da dieses Land kurz nach unserem Aufenthalt für Europäer gesperrt wurde und eine Einreise jetzt nicht mehr möglich ist. Dem darauf folgenden Putsch im Niger sind wir gerade noch entkommen. Glück gehabt, kann ich da nur sagen! Amadeus Matzker, Frühjahr 2010

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