 |
|
4. Juni: Abschließende Tests
Die letzten Fahrwerksänderungen und Feinabstimmungen sind gemacht. Die Vorbereitungen abgeschlossen. Morgen werden die Fahrzeuge von den FIA Inspekteuren untersucht und bis zum Start am Sonntag im Park Ferme unter Verschluss genommen. |
|
|
|
 |
|
5. Juni: Technische Abnahme
9.15 Uhr. Pünktlich mussten alle Papier und Fahrerlizenzen dem portugiesischen Automobilverband präsentiert werden. Anschließend wurden die Startnummern ausgegeben und die beiden in Köln entwickelten Fahrzeuge auf regelkonformität überprüft. Jetzt stehen sie im Parc Ferme und warten auf den Showstart am Abend. Der Prolog startet am Sonntag um 11 Uhr Ortszeit |
|
|
|
 |
|
6. Juni: 1. und 2. Sonderprüfung (SS)
Die 7 km kurze SSS1 eröffnete Die Rallye. Um 11:50 startete A. Matzker und L. Palmer mit der Nr. 239 als 39. Fahrzeug. Nach einer konzentrierten Fahrt lagen sie am Mittag auf Platz 19 und konnten so die 170 km lange SS2 beginnen. Mit Blick auf die verbleibenden 1700 km in Wertung war nun ein behutsames Vorgehen gefragt. So ist es möglich morgen von Platz 23 aus mit einem perfekten Fahrzeug zu starten. |
|
|
|
 |
|
7. Juni: 3. und 4. Sonderprüfung
Vom Parc Ferme in Portinao an der Algarve ging es über eine 188 km lange, sehr schnelle, Sonderprüfung, durch die küstennahen Berge. Die SS konnte auf Platz 19 beendet werden. Mit viel Spass und spektakulären Drifts gelang im Anschluss ein perfekter Platz 6 in der 14 km kurzen SS4. |
|
|
|
 |
|
8. Juni: 5. Sonderprüfung
Von der Küstenstadt Tavir aus ging es über 104 km in die Berge. Über kurvenreiche steinige Pfade führte die Special nach Pereiro an der spanischen Grenze. Nach einem guten Start und einer tollen Aufholjagt konnte A. Matzker bis an den 11. Platzierten heranfahren. Als plötzlich ein versteckter Steinbrocken hinter einer Serpentine Lenkung und |
| Bremse zertrümmerte ging es nur noch im Schneckentempo weiter. Im Ziel wurde das Fahrzeug wieder hergestellt und auf den Weg zur Fähre nach Afrika geschickt. |
|
|
|
 |
|
9. Juni: 6. Sonderprüfung
Nach einer ruhigen Überfahrt nach Nador (Ost Marokko) ging es heute zur ersten Wüstenetappe. Aufgrund der Probleme vom Vortag musste vom vorletzten Platz gestartet werden. Die 255,7 km langen WP durch die Ausläufer des Atlasgebirges konnte heute wieder zum Aufholen genutzt werden. Nach 3 Stunden war die SS absolviert und Platz 10 erreicht. Problemlos ging es ins Biwak zum Check. |
|
|
|
 |
|
10. Juni: 7. Sonderprüfung
Am Morgen ging es vom Biwak in Errachid über 350 km SS nach Süden bis an die Grenze von Algerien. Dabei führte das Roadbook die Teilnehmer in die ersten grossen Dünenfelder und durch schnelle Topspeed-Passagen in den steinigen Ebenen.
Durch das gute Zusammenspiel von Lee Palmer (Navigation) und Amadeus Matzker (Pilot) konnte weiter auf die Spitze aufgeschlossen werden. |
| Am Abend lag das Team auf dem 9. Platz der Gesamtwertung. |
|
|
|
 |
|
11. Juni: 8. Sonderprüfung
Mittlerweile sind beide Defender, der md5r und der md4r gut in Zagora im Biwak angekommen. Weitere 337 km in Süden Marokkos sind gut beendet. Beide Fahrzeuge sind perfekt vorbereitet gewesen, so das keine Reparaturen notwendig sind. Ein Sandsturm im Biwak würde dies extrem erschweren. 3097 km sind bereits absolviert und A. Matzker liegt weiter auf Rang 9 und R. Krech auf Rang 14 der Gesamtwertung. |
|
|
|
 |
|
12. Juni: 9. Sonderprüfung
Nachdem sich der Sandsturm über Nacht gelegt hatte führte die Tagesetappe durch Westernlandschaften vorbei an riesigen Felsmassiven bis an den Fuß des Altlas Gebirges. Auf 310 km konnten problemlos 20 Minuten auf den nächsten Platz aufgeholt werden. Vom Ziel aus ging es auf der Liaison über das Atlasgebirge auf 2500 Meter über NN. Am Abend erreichten alle verbliebenen Teams das Biwak in Marrakesch. |
|
|
|
 |
|
13. Juni: 10. Sonderprüfung
Die Letzte Sonderprüfung der Rallye Estoril - Portimao - Marakesch führte am Vormittag in einer Schleife von 69 km durch das Umland der Großstadt. Beide Defender erreichten sicher und unbeschadet Das Ziel. Platz 8 ist ein sensationeller Erfolg und spricht für die Zuverlässigkeit des Kölner Autos. Auch der zweite in Köln gebaute Rallye Defender ist unbeschadet im Ziel auf Platz 14 angekommen. |
| In der Klassenwertung gelang sogar der Sprung aufs Treppchen. Der 2. Platz in der Klasse der allrad getriebenen Benziner ist ein riesen Erfolg für das kleine Privatteam. |