Rally Baja Spanien 2009: Team Matzker mir Defender md5r auf Platz 13
Bei der Baja Spanien vom 23. bis 26. Juli 2009 kämpften sich Amadeus Matzker und sein Navigator Lee Palmer nach schwierigen, bis zu 48 Grad heißen, 1.250 Kilometern auf Platz 13 in der Klasse T1.1. In einem hochkarätig besetzten und ungewöhnlich großen Starterfeld von 89 Teams eine beachtliche fahrerische Leistung.
Eine reduzierte Länge der Wertungsprüfungen auf jeweils 630 Kilometer und Servicezeiten von nur 1,5 Stunden pro Tag, forderten höchstes Tempo von Beginn an, denn auf der verkürzten Strecke war es nahezu unmöglich, Zeitverluste aufzuholen.
Neben dem von Matzker KFZ-Technik konzipierten Defender md5r Benziner, den Amadeus Matzker selbst steuerte, startete aus dem Hause Matzker auch der Diesel getriebene Defender md4r mit Pilot Rainer Krech und Navigatorin Brigitte Reitbauer. Für Krech und sein Fahrzeug war es der erste Einsatz bei einer FIA Cross Country Rally.
Die Spezialisten des Matzker Rally Teams hatten nach dem Erfolg bei der Transiberico Rally in Portugal das Handling des Rallye Defender md5r weiter optimiert. Dadurch konnte Amadeus Matzker die Sonderprüfungen mit einer noch höheren Durchschnittsgeschwindigkeit absolvieren.
Nach dem Prolog startete Team Matzker von Platz 26 in die erste Sonderprüfung der abwechslungsreichen Rallye. Die Strecke führte über Hochgeschwindigkeitspassagen, staubige Schotterpisten, durch Fech-Fech-Felder und tiefe Flussbetten. Amadeus Matzker und sein Navigator Lee Palmer konnten in dieser Sonderprüfung vier Konkurrenten abhängen und sich auf den 22. Platz der Gesamtwertung verbessern. Bei der darauffolgenden zweiten Sonderprüfung setzte das Team zunächst die Aufholjagt fort und fuhr sich weiter nach vorne, bis ein Defekt der Zündanlage das Fahrzeug stoppte. Eine Notreparatur konnte den Schaden zwar beheben, kostete aber viel Zeit. Im Ziel mußte Matzker eine Zeitstrafe hinnehmen, die eine Top-Platzierung bei dieser Rally unmöglich machte. Rainer Krech erreichte mit seinem ebenfalls in Köln konstruierten Defender 110 das Ziel ohne Probleme.
In die dritte Sonderprüfung musste das Team Matzker von Platz 50 starten. Der dichte Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge machte das Rennen zum Blindflug die Sicht lag teilweise bei unter 10 Metern. Dennoch attackierten Amadeus Matzker und Lee Palmer ihre Konkurrenten vom Start weg. Die 180 km lange Strecke führte über kurvige Feldwege auf denen bis zu 160 km/h gefahren wurden, enthielt Off-Road Passagen und eine Reihe von Wasserdurchquerungen. Der Staubbelag hatte die Strecke eisglatt werden lassen. Unter den extremen Bedingungen der dritten Prüfung bewährte sich die in Zusammenarbeit mit Motul und HT-Suspension weiterentwickelte Fahrwerksabstimmung und das verbesserte Handling des Defender md5r: das Team Matzker konnte unglaubliche 11 Plätze gutmachen.
Die vierte und letzte Wertung, 130 Kilometer lang, bot Aufgrund der engen Passagen wenig Möglichkeiten zum Überholen. An eindrucksvollen Felsmassiven vorbei ging es durch kurvige Schluchten, in denen starke Gefälle und Steigungen sich abwechselten. Team und Fahrzeug meisterten die extreme Herausforderung ausgezeichnet und machten weitere drei Plätze auf die Spitze gut. Damit hatten sich Matzker und Palmer am letzten Tag der Rallye unglaubliche 14 Plätze in der Gesamtwertung verbessert und konnten die Baja Spain 2009 trotz des Rückschlages vom Vortag zufrieden beenden.
Amadeus Matzker und Lee Palmer wurden 36. in der Gesamtwertung und 13. in ihrer Klasse T1.1.
Rainer Krech gab mit seinem neuen Defender md4r ein gelungenes Rallye Debüt und fuhr ein fehlerfreies Rennen ohne technische Probleme. Mit seiner erfahrenen Navigatorin Brigitte Reitbauer meisterte er die Baja Spanien ohne Schwierigkeiten und erreichte Rang 39 in der Gesamtwertung.