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Matzker Rallye Raid Blog
Rally Transiberico 2009 18. -21. Juni 2009




17. Juni Technische Abnahme
Der Matzker Land Rover Defender md5r hat die technische Abnahame durchlaufen und geht am 18. Juni mit der Startnummer 31 auf die erste Sonderprüfng.
Alles über die Rallye erfahren Sie unter ralitransiberico.com
18. Juni SS1 & SS2
Am ersten Tag der Rally Transiberico ging es nach dem schnellen 2,5 km Prolog am Vormittag auf die erste 177 km lange Sonderprüfung. Bei sehr staubigen 36 Grad Aussentemperatur konnten auch kurze Regenschauer nicht zur Verbesserung der Sicht beitragen. Die sehr technische Streckenführung mit Richtungswechseln und gefährlichen stellen beinahe alle 100 Meter machten die 2. Sonderprüfung zu einem Höllenritt. Der aufkommende Platzregen verwandelte die staubigen Fech-Fech Felder in eine Eisglatte Oberfläche. Das schnelle fortkommen wurde in den Wäldern zum Pokerspiel und sorgte bereits für Ausfälle. Mit Nummer 31 gestartet konnte das deutsche Team Matzker bereits um 17 Uhr die Wertungsprüfung beenden und den Weg ins Bivouak antreten um den Defender 110 für die kommenden Prüfungen zu warten.


19. Juni SS3 & SS4
Der zweite Tag, mit den Sonderprüfungen drei und vier, führte durch das bergige Naturreservat Serra da Malcatar im Grenzgebiet von Portugal und Spanien. Bei 38 Grad ging es an steilen Abhängen vorbei über enge Serpentinen auf schnelle Schotterpisten. 284 km Sonderprüfung sorgten für Überschläge und Ausfälle bei den Teilnehmer. Amadeus Matzker und sein Navigator Lee Palmer konnten beide Wertungsprüfungen problemlos beenden und den Defender 110 md5r unversehrt am Abend im Biwak parken.

Die Dämpferabstimmung von HT Suspension und das konzentrierte Fahren durch das raue Terrain sorgten für eine Verbesserung in der Platzierung um 7 Plätze auf den Gesamtrang 19.


20. Juni SS5 & SS6
Die dritte Etappe am Samstag führte die Rallyeteilnehmer durch wechselhaftes Gelände in Zentral Portugal. Das Team Matzker musste durch dichte Korkeichenwälder mit sandigem Boden, gefolgt von highspeed Passagen mit bis zu 170 km/h Höchstgeschwindigkeit und Geröllfeldern mit steilen Anstiegen navigieren. Dabei mussten zwei identische Wertungsprüfungen (WP) á 212 km mit zahlreichen Wasserdurchfahrten bewältigt werden. Die erste WP konnte problemlos am Vormittag beendet werden. Nach einem kurzen Service am Mittag musste Amadeus Matzker in der zweiten WP den Vorderradantrieb einbüssen. Trotz des Defektes war es möglich die gute Zeit der ersten Runde zu halten und die Prüfung ebenfalls nach 3 Stunde zu beenden. Am Abend lag Amadeus Matzker mit seinem in Köln gebauten Defender 110 auf Platz 15 der Gesamtwertung.


21. Juni SS7 & SS8
Am Sonntag mussten zwei weitere sehr schnelle Prüfungen über 319 km absolviert werden. Nach einem aufregenden Rennen im Staub konnte am Ende Platz 11 in der Gesamtwertung gefeiert werden.

Bereits nach den ersten 30 km wurde der zuvorher gestartete T2 gesamtsieger Artem Varentsov überholt. Das Roadbook führte bei Beja (Süd Portugal) an Kornfeldern vorbei, durch Olivenbaumwälder und Flüsse. Hier konnte der Defender durch gute Traktion und hervorragende Motorleistung weiter Zeit gut machen.

Durch die konzentrierte Teamarbeit bei Temperaturen bis zu 39 Grad Celsius war es möglich ohne Überschlag oder größeren technischen Defekt die 1.215 km Sonderprüfungen zu bestehen.

29 von 58 gestarteten Geländewagen konten das Ziel erreichen.

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Erfahren Sie mehr über Rallye Raid und das Team Matzker hier.

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