25. Oktober Technische Abnahme 13:00 (MEZ). Der Matzker Land Rover Defender md5r hat die Technische abnahame durchlaufen und geht am 26. Oktober gegen 16:25 an den Start des Prologes in Dubai.
26. Oktober Prolog 16:00 (MEZ). Direkt neben dem Dubai Golf Resort & Spa fand der Prolog statt. Auf der 2 km kurzen Speciale starteten 122 Geländewagen, Motorräder und Trucks. Amadeus Matzker wird am Montag nach einem guten Prolog von Platz 15 aus ins Rennen starten.
27. Oktober SS1
17:00 (MEZ). Die Strecke der 1. Sonderprüfung führte von der Hauptstadt Abu Dhabi aus über die 296 km langen ersten Sonderprüfung ins Mureeb Hill Biwak nach Liwa. Über sehr schnelle High-Speed Passagen und weiche Dünenkämme ginge bis in das Grenzgebiet zu Saudi Arabien. Hierbei konnte der von Platz 15 aus gestartet md5r schnell Plätze gut machen und zwischenzeitlich bis auf Rang 9 vorstossen.
Ein hinter einer Düne verunglückte Quad eines Teilnehmers zwang Amadeus Matzker und seinen Copiloten Lee Palmer dann zu einem plötzlichen Ausweichmanöver in ein enges Dünental. Das darauf folgende freischaufeln verursachte einen schweißtreibenden unfreiwilliegn Aufenthalt in der Mittagshitze und warf den Defender md5r auf Platz 18 zurück.
28. Oktober SS2
18:00 (MEZ). Wie geplant konnten zahlreiche Fahrzeuge überholt werden und Das Team konnte sich von Startplatz 18 aus bis auf den dritten Rang vorfahren.
Die 296 km lange Sonderprüfung durch feinsandige Dünen wurde bei Kilometer 228, kurz vor Ende der zweiten Etappe des UAE Desert Challenge gestoppt als ein Ausfall des Vorderradantriebes den perfekt abgestimmten Defender stoppte. Ein weiterkommen mit Zweiradantrieb im Tiefsand war ausgeschlossen. Das Team Matzker belegte zu diesem Zeitpunkt den dritten Platz in der Wertung, doch die sofortige Reparatur in der Nachmittagssonne von Abu Dhabi war nötig. Als dann ein überfliegender Rettungshubschrauber die geöffneten Antriebskomponenten mit einer dicken Sandschicht überzog verzögerte sich die Instandsetzung weiter. Trotzdem konnte in den frühen Abendstunden die Fahrt ins Ziel fortgesetzt werden.
29. Oktober SS3
14:00 (MEZ). Am Mittwoch startete der Land Rover Defender md5r um 08:49 in die dritte Etappe. Wieder hieß es 340 km Dünen aus feinstem Sand zu überwinden. Die angenehmen 30 Grad Aussentempertur am Morgen wechselten schnell in unerträgliche 48 Grad um die Mittagszeit. Somit stand für alle Teams das Ankommen an vorderster Stelle. "Das war heute keine Rallye, das war Überleben", sagte der hitzegwohnte Australier Lee Palmer im Ziel.
Bedingt durch die unplanmässige Reperatur in den Dünen am Vortag ging Amadeus Matzker von Platz 19 aus an den Start. Die 48 Grad forderten der Technik alles ab. Nicht zuletzt durch die spezial Schmiertoffe von Motul war es möglich, dass der Defender md5r sechs Stunden Höchstleistun in dieser Hitze bringen konnte. Die dritte Sonderprüfung konnte auf Platz 16 ohne Probleme erfolgreich beendet werden.
30. Oktober SS4
13:00 (MEZ). Im Morgengrauen startete die vierte Etappe von der Moreb Hill Düne im äussersten Süden der Vereinigten Arabischen Emirate in Richtung Osten, der Sonne entgegen. Auf der 340 km langen Sonderprüfung konnte der Land Rover Defender md5r von Startplatz 16 auf Platz 12 ins Ziel nahe der Ortschaft Hamim fahren.
Am 5. Tag in der Wüste ging es von den hohen Dünen um das Bivouac um den Moreb Hill aus nord/östlich über staubige Schotterpisten in kleinere Dünengebiete mit gefährlichen, fahrzeuggrossen, steilen Kratern.
Bei abermals extrem hohen Aussentemperaturen konnte der Defender seine Qualitäten beweisen und den harten Bedingungen bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h im Gelände problemlos standhalten.
Von ursprünglich 40 in Abu Dhabi gestarteten Autos und Trucks sind bis jetzt nur 24 im Ziel angekommen..
31. Oktober SS5 und 6
16:00 (MEZ). Am Finalen Tag der 18. UAE Desert Challenge führte die Wüstenrallye über zwei Sonderprüfungen von der Liwa Oase aus im Süden der Emirate nach Dubai.
Amadeus Matzker und sein Navigator Lee Palmer gingen in der Morgendämmerung von Startplatz 10 ins Rennen und beendeten nach 118 km die erste Etappe der fünften Sonderprüfung auf Platz sieben und die zweite und letzte Etappe auf Platz fünf.
Besonders in dieser finalen Sonderprüfung wurden die Fahrzeuge der Wettbewerber extrem belastet da sie bei Temperaturen von 48 Grad durch schwierige Weichsandpassagen führte.
Durch die konstant gute Leistung in den zerklüfteten Dünen und die hohe Geschwindigkeit auf den Geröllfeldern und Pisten konnte sich das Team in der Gesamtwertung weiter verbessern.
Amadeus Matzker beendet diese Rallye mit Abstand als schnellster Deutscher auf Platz 15 in der Gesamtwertung und 5. in seiner Klasse.